Page 69

Hagen_50_02

...qesund und sozial 67 Lenne in Hohenlimburg den Erkrankten gefördert werden. Ziel ist, durch eine frühzeitige Diagnose der Demenz und eine gezielte Behandlung den Krankheitsverlauf hinauszuzögern und rechtzeitig notwendige Hilfen anzubieten. Senioren- und behindertengerechtes Wohnen: Die Ausstattung vieler Wohnungen wird den Bedürfnissen selbstständigen Wohnens im Alter oder mit einer Behinderung nicht gerecht. Mängel und Sicherheitsrisiken in der Wohnung werden häufig zum ausschlaggebenden Faktor für den Umzug in ein Pflegeheim. Das muss nicht sein! Auch in diesem Bereich kann die Pflege und Wohnberatung der Stadt Hagen helfen. Dies kann erfolgen in Form eines Wohnungsumbaus, indem eine ungünstig ausgestattete Wohnung den Bedürfnissen der Bewohner angepasst wird. Beispiele: Ist das Badezimmer mit einer Wanne ausgestattet, welche für den Bewohner nicht mehr alleine zu nutzen ist, so kann hier durch den Einbau einer Dusche die Eigenständigkeit im Bad wieder hergestellt werden. Sind die Türen zu schmal und mit dem Gehwagen nicht passierbar, kann durch eine Türverbreiterung das Betreten eines Raumes wieder möglich gemacht werden. Die Pflege- und Wohnberatung der Stadt Hagen hilft Ihnen in enger Kooperation mit der Wirtschafts- und Servicegesellschaft des Handwerks mbH (WSGH) Hagen bei der Planung und Durchführung des Umbaus sowie bei der Beantragung möglicher Zuschüsse. Eine andere Möglichkeit ist ein Umzug in eine entsprechend ausgestattete Wohnung. Hier sollte vor allem darauf geachtet werden, dass die neue Wohnung bestimmte Standards aufweist. Beispiele: Die Wohnung sollte mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar sein. Bei mehrgeschossigen Häusern sollte ein Aufzug vorhanden sein. Weitere Tipps: Erkundigen Sie sich nach den Nebenkosten der Wohnung. Fragen Sie nach möglichen Serviceleistungen des Vermieters. Gibt es in der Nähe Einkaufsmöglichkeiten, ärztliche Versorgung, Banken, Postämter, Begegnungsstätten etc. Viele für Senioren geeignete Wohnungen sind öffentlich gefördert. Zum Bezug einer öffentlich geförderten Altenwohnung ist ein Wohnberechtigungsschein notwendig. Diesen können Sie bei der Pflege- und Wohnberatung der Stadt Hagen beantragen, die Ihnen auch bei allen anderen Fragen bezüglich des Umzuges behilflich ist. Info-Material zum Thema Wohnen: • Senioren- und behindertengerechtes Wohnen in Hagen • Im Leben bleiben – Die Hagener Wohnberatung für ältere und behinderte Menschen • Anforderungen an eine seniorengerechte Wohnung • Sicher, selbstständig und behaglich wohnen – Wohnberatung für sehbehinderte und blinde Menschen Ansprechpartnerinnen der Pflege- und Wohnberatung: Frau Gaczoch, Tel.: 207-5742 Berchum, Boelerheide, Dahl, Hohenlimburg, Holthausen, Remberg, Priorei/Rummenohl Frau Binna, Tel.: 207-5700 Altenhagen, Eckesey, Helfe/Fley Frau Benthaus-Reiß, Tel.: 207-3681 Außerstädtische Bezirke (z. B. Wetter), Delstern, Eilpe/Selbecke, Garenfeld, Halden/Herbeck, Tücking/Geweke, Vorhalle Frau Weirauch, Tel.: 207-3478 Wehringhausen/Ost, Zentrum Frau Moog, Tel.: 207-3476 Boele, Emst, Eppenhausen, Fleyerviertel, Kabel/Bathey Frau Schultheis, Tel.: 207-3477 Haspe, Kuhlerkamp, Wehringhausen/ West, Westerbauer


Hagen_50_02
To see the actual publication please follow the link above