Hagen – moderne Metropole mit langer Geschichte

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8 Hagen – moderne Metropole mit langer Geschichte Hagen – der Name steht für lebendige Vielfalt zwischen Ruhrgebiet und Sauerland. Für Deutschlands einzige staatliche Fernuniversität, die mit 77.395 Studenten die größte deutsche Hochschule ist. Für ein Stadtgebiet mit einem Waldanteil von 42 Prozent, mehr als in jeder anderen Großstadt in Nordrhein Westfalen. Für eine große Anzahl bundesweit bedeutender Kultureinrichtungen. Für eine spannende Zeitreise durch 450 Millionen Jahre Erd- und Menschheitsgeschichte. Für eine Fußgängerzone, gesäumt von Bistros, Cafés und Restaurants sowie zwei Einkaufsmalls, die zu den beliebtesten im Ruhrgebiet zählt. Eben für eine Stadt, die ihren Einwohnern und Gästen all das bietet, was eine moderne Metropole ausmacht. Nur wenig erinnert heute noch an die lange vorherrschende Monostruktur. Einst als die Stahlstadt in Südwestfalen über Ländergrenzen hinweg bekannt, hat sich in Hagen ein merklicher Wandel eingestellt. Moderne Technologien und Dienstleister haben das Ruder übernommen und mit gewaltigen Investitionen wurde das unverwechselbare Profil als „Stadt der Aus- und Weiterbildung“ sichergestellt. Stadt der Aus- und Weiterbildung – diesen Titel trägt Hagen nicht nur wegen der FernUniversität zu Recht. Ferner finden sich hier die Fachhochschule Südwestfalen, das Bildungszentrum der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer, die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, das Deutsche Institut für publizistische Bildungsarbeit im Journalistenzentrum Haus Busch, das Haus der Wissenschaft und Weiterbildung „Arcadeon“ und das Berufsfortbildungswerk des DGB. Hagen blickt auf eine lange und vielschichtige Geschichte zurück. Wie sehr sich die Stadt im Laufe ihrer rund 260-jährigen Geschichte gewandelt hat, wird in der neuen Dauerausstellung „Hagen – eine Stadt mit Geschichte“ im Historischen Centrum eindrucksvoll deutlich. Weit zurück in die Vergangenheit geht es auch im Museum für Ur- und Frühgeschichte im Wasserschloss Werdringen, das im idyllischen Ruhrtal, unweit des Harkortsees, liegt. Mit dem Emil Schumacher Museum entstand ein neuer kultureller Glanzpunkt von nationaler und internationaler Bedeutung im Herzen der Stadt. Zusammen mit dem benachbarten Osthaus Museum Hagen, das im August 2009 nach aufwendiger Renovierung und Erweiterung seine Pforten wieder öffnete, bildet das Schumacher Museum das neue Hagener Kunstquartier. Ein weiterer bedeutender Standortfaktor ist zweifelsohne die exponierte verkehrsgeographische Lage im Herzens Deutschlands: Eingebettet von den wichtigsten deutschen Autobahnverbindungen, den Autobahnen A 1, A 45 und A 46, und angeschlossen am ICENetz der Bundesbahn sowie in 30 Kilometer Entfernung vom Flughafen in Dortmund ist Hagen aus jeder Himmelsrichtung bequem erreichbar. Ein Park-and-ride-System sowie ein klar Schumacher Museum


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